GEMEINSAM FÜR DAS HOHE VENN
Angesichts der Katastrophe, die das Hohe Venn trifft, entsteht eine beeindruckende Welle der Solidarität. Der Naturpark Hohes Venn-Eifel möchte gemeinsam mit der Föderation der Naturparks der Wallonie und dem Fonds « Les ami.e.s des Parcs naturels de Wallonie » die Kräfte bündeln und seine Rolle als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Solidaritätsinitiativen und den Akteuren vor Ort wahrnehmen.
Das Hohe Venn steht heute im Mittelpunkt einer Solidaritätsbewegung, die weit über die Grenzen des Gebiets hinausgeht. Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, Institutionen und Stiftungen möchten zu seiner Zukunft beitragen.
Eine Mobilisierung, die uns zusammenbringen soll
In den vergangenen Tagen sind verschiedene Möglichkeiten entstanden, das Hohe Venn zu unterstützen. Die König-Baudouin-Stiftung hat unter anderem einen nationalen Solidaritätsaufruf gestartet. Auch der WWF hat eine Spendenaktion zugunsten der VoG « Les Amis de la Fagne » ins Leben gerufen. Weitere Initiativen von Vereinen, Stiftungen oder privaten Akteuren sind bereits im Gang oder in Vorbereitung.
Diese Initiativen stehen nicht in Konkurrenz zueinander: Sie ergänzen sich und verfolgen dasselbe Ziel – zur Zukunft des Hohen Venns beizutragen.
Es geht daher nicht darum, immer mehr konkurrierende Initiativen ins Leben zu rufen, sondern die Kräfte für eine gemeinsame Sache zu bündeln und dafür zu sorgen, dass die mobilisierten Mittel den Bedürfnissen des Gebiets künftig bestmöglich gerecht werden können.
Der Naturpark als verbindendes Element
Gemeinsam mit der Föderation der Naturparks der Wallonie und dem Fonds « Les ami.e.s des Parcs naturels de Wallonie » beteiligt sich der Naturpark Hohes Venn-Eifel an dieser Mobilisierung und möchte seine Rolle als verbindendes Element zwischen den verschiedenen Solidaritätsinitiativen und den Akteuren vor Ort voll und ganz wahrnehmen.
Der Naturpark hat nicht die Aufgabe, die Rolle von Gebietsverwaltern, Vereinen oder anderen zuständigen Akteuren zu übernehmen. Seine Aufgabe besteht darin, den Dialog zu erleichtern, die Kräfte zu bündeln und dazu beizutragen, dass die verfügbaren Mittel für die vor Ort ermittelten Bedürfnisse eingesetzt werden.
Verantwortliche für Naturräume, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Behörden, Gemeinden, Vereine und weitere Akteure vor Ort werden gemeinsam die Bedürfnisse und Prioritäten festlegen müssen.
Die Zeit der Wiederherstellung
Die wichtigste Arbeit beginnt nach dem Brand: die Folgen für die Ökosysteme zu verstehen, ihre Regeneration zu begleiten, die betroffenen natürlichen Lebensräume wiederherzustellen und ihre Widerstandsfähigkeit für die Zukunft zu stärken.
Das wird Zeit brauchen. Und es wird die Kräfte aller erfordern.
Die im Rahmen dieser Kampagne gesammelten Spenden werden konkrete Projekte unterstützen, die gemeinsam mit den zuständigen Akteuren festgelegt und von den dafür verantwortlichen Stellen umgesetzt werden.
Um unsere Kampagne zu unterstützen, scannen Sie den untenstehenden QR-Code, klicken Sie hier oder überweisen Sie einen Betrag auf das Konto BE10 0000 0000 0404 mit folgender strukturierter Mitteilung: +++ 623/4102/70097 +++
